Schamanismus

ist die Bezeichnung für die unterschiedlichen Praktiken von SchamanInnen, die im Spannungsfeld zwischen Spiritualität und Therapie angesiedelt sind. Aufgabe von SchamanInnen ist die Heilung von körperlichen und seelischen Krankheiten. Durch Trommeln, Tanzen, Singen versetzen sie sich in Ekstase, in Trance und unternehmen mittels veränderter Bewusstseinszustände Reisen in die nichtalltägliche Welt. So nehmen sie Kontakt auf mit Geistwesen und Geisthelfern, um die Gründe der Erkrankung wie auch die Art der Heilung von ihnen zu erfahren. Immer geht es darum, die aus dem Gleichgewicht geratene Harmonie der Dinge wieder in einen Ausgleich zu bringen. Schamanismus ist das uralte Wissen um die Verbundenheit von Mensch, Natur und Kosmos.