Qualität

Das Wesen des Schamanismus beruht auf der Qualität der Heiltrance. Trance – lateinisch transitus = Übergang – ist ein Sammelbegriff für veränderte Bewusstseinszustände. Diese beschreibt Mircea Eliade in „Schamanismus und archaische Ekstasetechnik“ als zentrales Element des Schamanismus. Erreicht werden kann sie durch äußere oder innere Reize wie Atemtechniken, rhythmische Bewegungen, Trommeln, Gesang, Tanz. In indigenen Gesellschaften wird darunter ein Vorgang verstanden, in dessen Verlauf der Geist des in Trance befindlichen Schamanen seinen Körper verlässt, um in der Anderswelt bestimmte Ziele zu erreichen. Oder wie im afrikanischen Schamanismus eine Sangoma in Trance zum Medium wird, welches von Ahnen ergriffen wird, die aus ihr sprechen.

Für meine Methode der Schamanischen Energiearbeit gilt: Wir verlassen unseren Körper nicht und nehmen auch keine Geistwesen in uns auf. Wir nutzen das archaische Wissen, das sich tief in uns bewahrt hat, um es in unseren eigenen individuellen Lebenskontext zu stellen. Mit der Kraft der Trommel nutzen wir die Qualität der Trance als eine über unsere kleinliche Bezogenheit hinaus spürende Wahrnehmung, um uns ganz mit uns selbst zu verbinden und einen übergeordneten Blick auf unsere momentane Lebenssituation zu gewinnen. Wir erleben eine tiefe Verbundenheit mit allem was uns ausmacht und umgibt. Diese spüren wir als ein tiefes, inneres Berührt sein. Es ist eine sehr beglückende Erfahrung.