Natur

bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde – im Gegensatz zur vom Menschen geschaffenen Kultur. Die Erde gilt in vielen Kulturen als Mutter, da alle Lebewesen ihre Lebensenergie durch Nahrung von ihr beziehen. Weltweit verehrte man sie als lebensspendende, gebärende und fruchtbringende Muttergöttin, die Große Mutter. In dieser allliebenden Mutter ist immer auch die beseelte Natur in ihrer sich immer wieder erneuernden Kraft zu erkennen.

Unsere innere Natur entspricht dem Natürlichen in uns, das sich als Abbild der äußeren Natur gestaltet. Damit meine ich das wilde, ursprüngliche, kreative, spontane Potential in uns – im Gegensatz zum angelernten, sozialisierten, anerzogenen Wesen in uns. Unsere innere Natur schöpft aus dem inneren Wissen, deren intuitive Stimme in Bildern und Symbolen zu uns spricht. In der schamanischen Energiearbeit schöpfen wir Inspiration aus dem Kontakt mit Krafttieren, Kraftpflanzen, Kraftsteinen, der Kraft der Elemente und Himmelsrichtungen und den Archetypen Wilde Frau, Weise Alte, Innere Heilerin.

Auf der therapeutischen Ebene bedeutet eine gute Erdung die wohltuende Beziehung zur Gegenwart. So symbolisiert die Erde für den Menschen auch die Bewältigung des alltäglichen Lebens, Verlässlichkeit, Beständigkeit und Realismus. Eine gute Verwurzelung fördert Sicherheit und die Fähigkeit, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.